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ELENI TOMAZOU

VITA SHORT

Der Drang zur Forschung veranlasste Eleni Tomazou, das sonnige Griechenland gegen das regnerische Schottland einzutauschen, um an der Universität von Glasgow ihren Master in Molecular & Cellular Biology zu machen. Nach einem kurzen Forschungsaufenthalt in Heidelberg machte sie ihr Doktorat an der Universität von Cambridge und forschte als Postdoc zum Thema Stem Cell and Regenerative Biology in Harvard, USA. Seit 2012 ist sie an der St. Anna Kinderkrebsforschung tätig. Beginnend mit Forschung am Ewing Sarkom im Labor von Heinrich Kovar, spezialisierte sie sich auf das Spezialfach Epigenetik, das eine entscheidende Rolle bei der Krebsentstehung spielt. Bald darauf gründete sie ihre eigene Forschungsgruppe zum Thema Epigenom-basierte Präzisionsonkologie.

„Gemeinsam mit meinem Team forsche ich an Ewing-Sarkomen. Das sind bösartige Tumore, die sich in Knochen und Weichteilgewebe von Kindern und Jugendlichen entwickeln. Gerade wenn sich Metastasen gebildet haben, lässt sich diese Krebsart nur schwer bekämpfen. Es bedarf daher noch viel Forschung, um die Behandlung zu verbessern.

Kindliche Tumore haben anders als die von Erwachsenen nur wenige Gen-Mutationen. Daher beforschen wir epigenetische Veränderungen, also die Informationen „rund um“ die Gene. Zum Beispiel untersuchen wir epigenetische Merkmale aus der Tumor-Erbsubstanz von Patienten-Blutproben. Das könnte einen Rückfall der Krankheit früher erkennbar machen.“ erklärt Eleni.

WHY I CHOSE TO BECOME A SCIENTIST.

When I was in my last years of high school, it was the time of Dolly the sheep, the first mammal cloned from an adult somatic cell. Back then, biology was not a field of study to choose when you were good at school. However, with Dolly all over the news, it made it worth studying this subject. So I went from Greece to study biology in Scotland, since this is where Dolly the sheep was. ;-)